Franzbrötchen

Gestern war ich bei einer Freundin zum Frühstück eingeladen und es gab leckeren Hamburger Kaffee. Das machte mir spontan Lust auf die lecker zimtigen Franzbrötchen. Da wir aber eine ganze Ecke weg vom hohen Norden leben, muss ich sie für uns eben selbst backen. Kein Problem…

Der Teig meiner Franzbrötchen braucht folgende Zutaten:

500 g Dinkelmehl
1 Würfel Hefe
60 g Rohrohrzucker
5 g Salz
225 ml lauwarme Milch
65 g Butter

Die Füllung hat folgende Zutaten:

125 g weiche Butter
100 g brauner Zucker oder Rohrohrzucker gemischt mit
2 gehäuften Teelöffeln Zimt

Ein Ei zum Einpinseln

Den Teig knete ich zu einem weichen leckeren Hefeteig und lasse ihn mindestens eine Stunde gehen.

Wenn ich in der Zwischenzeit die ein oder andere Sache im Haushalt erledigt habe, Kinder von hier nach da gefahren habe, widme ich mich wieder meinem Teig. Ich rolle ihn zu einem Rechteck aus. Es sollten mindestens 40 x 60 cm groß werden. Die weiche Butter streiche ich nun auf meinen ausgerollten Hefeteig und streue die Zimt-und-Zucker-Mischung drüber. Das duftet jetzt schon herrlich.

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Den Hefeteig rolle ich nun von der langen Seite her auf und schneide meine Heferolle in Trapeze. Also das Messer immer entgegengesetzt schräg zum vorherigen Schnitt ansetzen – klar, die beiden Randstücke sind dann natürlich nicht so richtig trapezförmig. Aber kulinarisch betrachtet sind sie auf jeden Fall genauso viel wert. Schließlich muss die Bäckerin und evtl. auch die fleißige Helferin auch erstmal ein Probierstück nach dem Backen testen. Dafür eignen sich die beiden Randstücke besonders gut. Glaubt es mir. Darin habe ich Erfahrung 😉

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Wenn ich nun so ca. 15-18 Trapeze vor mir liegen habe, dann drücke ich die Rollen an der schmalen Seite mittig mit einem Kochlöffelstiel ein.

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Die eingerollten Seiten zeigen dann nach oben und quellen so ein bisschen raus. Das Typische der Franzbrötchen eben. Wenn alle Teilchen in ihrer vollen Pracht vor mir liegen, pinsle ich sie für einen schönen Glanz noch mit einem verklepperten Ei ein.

Jetzt erst heize ich den Backofen an. So haben die Franzbrötchen noch ungefähr eine viertel Stunde Zeit aufzugehen, bevor sie für ungefähr 15 Minuten bei 160 Grad Umluft schön backen dürfen. Welch Vorfreude bei so einem Zimtduft im Haus – zumindest für drei von uns. Ihr wisst ja: mein Herzensmensch mag wirklich keinen Zimt. Aber heute muss er leider mal durch… Ist mein tapferer Held, also wird er es sicher schaffen!

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Wenn die Franzbrötchen gebacken und abgekühlt sind, die Bäckerin und ihre fleißige Helferin die Randstücke für gut befunden haben und die Qualitätsprüfung abgeschlossen ist, dann gilt es die herrlichen Teilchen zu genießen. Lecker mit Tee oder einem heißen Kakao. Ganz nach Belieben. Und wer mag, gerne auch mit einer leckeren Tasse Hamburger Kaffee! Seid kreativ und macht was draus…

Herzlich zimtige Franzbrötchen-Grüße, Eure Filz-Ela.

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