Johannisbeer-Geburtstagskuchen

Zu meinem Geburtstag habe ich mir dieses Jahr selbst einen Wunsch erfüllt und mir einen leckeren Hefekuchen mit Johannisbeeren gebacken. Ich liebe Hefekuchen und da ich mir extra einen Tag Urlaub genommen habe, kann ich morgens auch gut den Kuchen frisch backen.

Für den Hefeteig brauche ich:

500 g Dinkelmehl

50 g Rohrohrzucker

1 Würfel Hefe

eine Prise Salz

2 Eier

50 g Butter

150 ml Milch

Außerdem kommen noch hinzu:

Johannisbeergelee

Johannisbeeren

Puderzucker

Wie immer knete ich einen klassischen Hefeteig. Dieser muss nun gut gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Wenn es draußen warm ist, dann gerne auch auf der Terrasse. Aber bitte immer gut zudecken, denn Wind mag Hefeteig nicht.

Danach knete ich den Teig nochmal gut durch und rolle ihn aus. Mein Rechteck war ungefähr 60 x 50 cm groß. Das wird nun mit Johannisbeergelee bestrichen und danach in Quadrate zu ungefähr 5 x 5 cm geteilt. Das geht übrigens prima mit einem Pizzaroller.

Nun wird gestapelt: ich nehme immer ein Türmchen mit ungefähr 5 Quadraten und staple es in eine gefettete Kastenform. Die Form einfach senkrecht stellen und dann die Quadrate aufstapeln. Das ist eine ziemlich rutschige und zugleich klebrige Angelegenheit. Ich eile mich immer, damit nix abhaut oder wegrutscht. Hier kommt es jetzt auch nicht auf Akkuratheit an, denn nachher wird es auf jeden Fall ein schöner Kuchen. Wenn nun alles eingestapelt ist, stelle ich die Kastenform wieder ganz normal hin und verteile die Quadrate etwas in der Form. Das ganze sieht dann so aus:

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Jetzt muss der Hefeteig nochmal gehen. Bei mir hat sich das Volumen fast wieder verdoppelt und der Kuchenrohling schaut nun so aus:

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Jetzt wird alles bei 170 Grad für ca. 35-40 Minuten gebacken. Ich habe nach 15 Minuten ein Stück Alufolie auf den Kuchen gelegt, damit er nicht zu dunkel wird. Außerdem habe ich unter die Kastenform noch ein Backpapier auf meinen Rost gelegt, damit raustropfender Gelee nicht ganz so viel Schweinerei verursacht, die ich hinterher nur schwer aus meinem Backofen oder von meinem Rost entfernen kann.

Was duftet es nun fein in meinem Haus. Vorfreude pur!

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, lasse ich ihn in der Kastenform noch ungefähr eine halbe Stunde abkühlen. Das Gebilde ist ziemlich instabil – ich bin also vorsichtig. Dann darf mein Kuchen aus seinem Korsett und sieht einfach nur toll aus. Damit die Johannisbeeren nun als Deko auf dem Kuchen halten, rühre ich ein ganz klein bisschen Puderzucker an. Der wird auf dem etwas abgekühlten Kuchen verteilt und nun dürfen die Johannisbeeren kullern. Ich habe rote und weiße, so sieht es einfach hübsch aus.

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Jetzt wird der Kuchen eingepackt und mit zu unserem Geburtstagspicknick mitgenommen. Herrlich…

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Herzlich johannisbeerige Grüße, Eure Filz-Ela.

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