Quark-Mandarinen-Blechkuchen

Hier kommt ein altes Rezept meiner Patentante. Diesen herrlich frischen Kuchen habe ich mir als Kind immer zu meinem Geburtstag gewünscht. Und ich mag ihn bis heute sehr gerne. Meine Kinder lieben ihn inzwischen auch. Vielleicht backen sie ihn ja auch in ein paar Jahren selbst und für ihre Kinder. Dann hätte das Rezept noch weitere Jahre Bestand…

Diese Zutaten brauche ich für meinen frischen Kuchen:

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Für den Knetteig: 

375 g Dinkelmehl

150 g Rohrohrzucker

1 Ei

200 g Butter

1 Pk. Weinsteinbackpulver

Für die Quarkmasse:

750 g Quark

250 ml Milch

250 ml Öl

4 Eier

1 Pk. Vanillezucker

1 Pk. Vanillepuddingpulver

200 g Rohrohrzucker

Für den Belag:

3 Dosen Mandarinen

2 Pk. Tortenguss

Die Zutaten des Teiges knete ich kurz zusammen und rolle ihn auf einem gefetteten Backblech aus. Ich nehme dazu mein Blech mit dem hohen Rand, damit beim Backen nichts überlaufen kann.

Die Quarkmasse rühre ich zu einer geschmeidigen Creme. Es sollten keine Klümpchen durch das Puddingpulver entstehen. Ihr könnt das Pulver zuvor auch in der Milch auflösen, dann seid Ihr auf der sicheren Seite. Wenn alles schön glatt ist, gebe ich die Quarkcreme auf den Teigboden.

Nun kommt die Sache mit den Mandarinen: ich fange den Saft der Mandarinen auf und nutze ihn für den Tortenguss. Das ist einfach etwas geschmackiger im Anschluss. Aber die schwierige Entscheidung kommt erst jetzt: wie werden die Mandarinen auf dem Blech verteilt? Meine Patentante hat sie immer in Reih und Glied gelegt. Wirklich: eine Mandarine nach der anderen von oben nach unten und von rechts nach links. Liebe Goti: das ist leider nicht so ganz mein Stiel. Tut mir leid. Auch wenn es dem guten Geschmack natürlich nichts anhaben kann! Ich mags lieber etwas wilder bzw. ungeordneter. Also fallen die Mandarinen bei mir gerade so auf die Creme und fertig. Nur eins muss immer sein: ein kleiner Schmetterling fliegt über das Blech. Das habe ich mir so beibehalten. Denn früher habe ich für meine Tochter, als sie noch im Schmetterlingsalter war, den Kuchen voll mit kleinen Schmetterlingen gestaltet. Einfach zwei Mandarinenhälften Rücken an Rücken legen und schon gibt es einen kleinen Schmetterling. Heute machen wir daraus immer noch ein Mini-Suchspiel: wer findet den einzigen kleinen Schmetterling zuerst?

Den Kuchen gebe ich nun bei 160-170 Grad für ca. 50 Minuten in den Backofen. Wenn der Kuchen aus dem Ofen darf, dann rühre ich noch den Tortenguss an. Dieser soll auf den noch heißen Kuchen verteilt werden, damit beides zusammen abkühlt. Das wars schon… Wenn Ihr nicht so viele Esser seid, dann könnt Ihr den Kuchen ruhig ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Oder Ihr bereitet ihn ein oder zwei Tage vor einem größeren Event vor. Der Kuchen hält sich wunderbar frisch und schmeckt auch nach zwei Tagen noch wie frisch gebacken.

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Als Abwechslung zu den Mandarinen könnt Ihr natürlich auch Pfirsich- oder Aprikosenhälften aus der Dose nehmen. Das bleibt Euch und Eurem Geschmack überlassen. Ich mags einfach gern mandarinisch. Probiert es einfach aus.

Herzliche und schmetterlingsmäßige Grüße, Eure Filz-Ela.

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