Bratapfelmarmelade

Bratäpfel – ich verknüpfe sie mit Herbst, Winter, Kaminfeuer, langen Spaziergängen mit kalten roten Nasen und viel warmen Tee, Kaffee oder auch kindermässigem Kakao. Es ist die Zeit, die einfach gemütlich und warmherzig ist.

Damit ich Bratäpfel nun auch schon früh morgens genießen kann, gibt es bei uns zu Hause die für uns so köstliche Bratapfelmarmelade. Sie schmeckt wie warme Bratäpfel aus dem Ofen, nur eben zimmerwarm. Sie sorgt für einen tollen Start in den Tag, der schon früh morgens kaum Wünsche offen lässt.

Diese Zutaten brauche ich für die leckere Köstlichkeit:

850 g geschälte und geraspelte Äpfel

1 Zitrone

500 g Gelierzucker 2:1

200 g Marzipan

100 g gehackte Mandeln

1 Tl Zimt und eine Vanilleschote

Ich habe meine Äpfel von der Streuobstwiese unseres Obst- und Gartenbauvereins. Es ist die duftende und wunderbar aromatische Sorte Gravensteiner. Da es sich hier um eine alte Sorte handelt, sind noch alle „alten Enzyme“ enthalten. Das bedeutet auch, dass  die Äpfel sehr schnell braun anlaufen, wenn sie mit ihrem weißen zarten Fleisch Frischluft schnuppern. Mir macht das nichts aus, man muss es nur wissen.

Meine Äpfel habe ich geschält, entkernt und dann geraspelt. Direkt danach habe ich den Saft einer Zitrone ausgepresst und damit die Äpfel vermischt. Jetzt kommt das Pfund Zucker oben auf und die Äpfel dürfen nun für ein paar Stunden Saft ziehen. Da ich erst abends die Äpfel vorbereitet habe, durften meine sogar über Nacht ruhen. Das ist überhaupt kein Problem.

Am nächsten Morgen habe ich die gehackten Mandeln in einer Pfanne geröstet. Ohne Fett und ohne Zucker – einfach nur aromatisch geröstet.

Jetzt kommen die Äpfel auf den Herd. Ich gebe gleich einen Teelöffel Zimt und das Mark einer ausgekratzte Vanilleschote dazu. Feuer frei und unter Rühren erhitzen.

Das Marzipan schneide ich inzwischen in kleine Stückchen und gebe diese auch zu den Äpfeln. Wenn alles anfängt zu kochen, gebe ich noch die gerösteten Mandeln hinzu. Jetzt darf die inzwischen herrlich duftende Marmelade vier Minuten richtig blubbernd kochen.

Danach kann alles in heiß ausgespülte Gläser gefüllt werden und fertig ist die Leckerei im Glas. Das Beste ist für mich ja immer, dass die Menge nie genau für alle Gläser ausreicht. Das letzte Glas ist immer ein Ich-bin-direkt-zum-Probieren-Glas. Herrlich!

Probiert das Rezept gleich aus. Es ist wirklich lecker.

Herzliche Bratapfelgrüße, Eure Filz-Ela.

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